SERP Beispiel

SERP (deutsch: Suchergebnisseite) ist die Abkürzung für die englische Bezeichnung “Search Engine Result Page”. Die SERP zeigt alle Ergebnisse basierend auf den in die Suchmaschine eingegebenen Suchbegriff. In der Suchergebnisseite findet man folgende Inhalte:

  • Eingegebenes Keyword in der Suchbox
  • Anzahl Suchergebnisse
  • Auflistung der Suchergebnisse unterteilt in bezahlte Anzeigen (aus Google Adwords) und Google Shopping und Ergebnisse aus der organischen Suche
  • Kennzeichnung von bezahlten Anzeigen (Symbol “Anzeige”, Stand 03/2018 in grün
  • Ergebnisse (Snippets)

In der SERP findet man Snippets in Form von einer Überschrift, Kurzbeschreibung und einen Link zur jeweiligen Zielseite. Ganz aktuell und sehr beliebt sind Rich Snippets. Hierbei werden die Suchergebnisse mit Zusatzinformationen angereichert. Rich Snippets sind strukturierte Daten, die von der Suchmaschine auf der betreffenden Zielseite ausgelesen und verarbeitet werden. Rich Snippets können innerhalb der Google Search Console konfiguriert werden.

Anzeige-Variationen in der SERP

Je nach Suchbegriff entscheidet sich was einem User in der SERP angezeigt wird. Es kommt ganz darauf an wie dieses Keyword in den Kanälen Google Adwords, Google Bildersuche, Videos (youtube) und Google Shopping präsent ist. Werden aktuelle Themen recherchiert, über die beispielsweise derzeit in den Medien gesprochen wird, werden News-Ausschnitte von Tageszeitungen und Magazine eingeblendet. Wird spezifisch nach einem Artikel mit einer Kaufintention gesucht, werden meist passende Google Shopping oder Google Adwords Anzeigen eingeblendet. Zusätzlich wird für lokale Suchanfragen eine Kombination aus lokalen Suchergebnissen mit Einträgen aus Google Maps angezeigt. Die Google Maps Einträge können über einen Google My Business Account eingepflegt und verwaltet werden.

Ganz neu sind die Google Answer Boxen oder ein Knowledge Graph. Google zeigt hier ganz genau was ihnen wichtig ist: Der User soll schnellstmöglich an die gewünschten Informationen kommen. Bei einer Suche über ein mobiles Endgerät oder ein Smartphone werden bei entsprechenden Keywords Links zu Apps angezeigt.

Statische SERPs war gestern, dynamisch ist die Zukunft

Zu Beginn der Suchmaschinen waren die SERPs statisch und “unflexibel”. Im Laufe der Jahre hat sich mit dem Google Algorithmus auch die Ansicht der SERPs geändert. So wie die Rankingfaktoren damals anders waren und einfacher, so ist es jetzt vielfältiger geworden. Viele Ranking-Faktoren bestimmen wie dem User eine SERP angezeigt wird – und das passiert alles dynamisch. Google ist mittlerweile in der Lage die für uns (nach Meinung von Google) passenden Suchergebnisse anzuzeigen. Folgende Faktoren beeinflussen die die Suchergebnisseite.

Dabei ist die Anzeige von vielen Faktoren abhängig

  • Endgerät: Je nachdem welches Endgerät zur Suche auf Suchmaschinen verwendet wird, können die Suchmaschinen die SERPs entsprechend anpassen. So sieht die Suchergebnisseite auf dem Desktop anders aus als beispielsweise mobile Endgeräte (Tablet) oder Smartphones – durch Rich Snippets kann auf Smartphones in Kombination mit dem Google My Business Eintrag eine Telefonnummer oder Adresse angeklickt werden. Dies ermöglicht den User durch seine Interaktion sich direkt zum Ort führen zu lassen oder einen Anruf zu starten.
  • Standort des Users: Bei einer aktiven Geo-Lokalisierung passt Google die Suchergebnisse an die lokalen Angebote an. Demnach sind die Ergebnisse in der SERP von Ort zu Ort unterschiedlich. Google möchte demnach den Usern bei entsprechenden Suchbegriffen ermöglichen durch die lokale Aussteuerung der Ergebnisse die besten Resultate zu erhalten. Somit ist die Verknüpfung von Websites mit einem Google My Business Account wichtig, um lokal in Google Maps als Standort angezeigt zu werden.
  • Angemeldete User: Viele User besitzen einen mittlerweile ein Google Konto und können sich als registrierte Google-Nutzer bezeichnen. Dies hat auch einen entsprechenden Einfluss auf die Suchergebnissseite. Denn durch das Google Konto werden SERPs auf die Nutzung des Google Accounts angepasst und ausgestrahlt. Jeder User in Besitz eines Google Accounts kann diese Einblicke über die Änderung der Datenschutzanerkennung modifizieren..
  • Cookies Browser-Verkauf: Jeder User kennt beim Browsen die Meldung “Cookies akzeptieren”. Bei jedem Website-Besuch werden sogenannte Cookies im Browser-Verlauf gespeichert. Durch diese Historie ist Google in der Lage Hinweise wahrzunehmen über das bisherige Suchverhalten und kann demnach auch die neuen Suchergebnisse an das bisherige Suchverhalten anpassen.